Nebenkostenrechner für Coburg
Was kostet der Hauskauf wirklich? Berechnen Sie die Kaufnebenkosten für Ihre Immobilie in Coburg -- mit Bundesland-Vergleich und Privatverkauf-Option.
Bayern hat mit 3,5% den bundesweit niedrigsten Grunderwerbsteuersatz (seit 1997 unverändert).
Üblich in Coburg: 3,57% (inkl. MwSt.) je Käufer und Verkäufer.
Kaufnebenkosten in Bayern -- was Sie wissen müssen
Beim Kauf einer Immobilie in Coburg fallen neben dem Kaufpreis erhebliche Nebenkosten an. In Bayern liegen diese typischerweise bei 8,5--10% des Kaufpreises -- das sind bei einem Haus für 280.000 Euro rund 24.000--28.000 Euro zusätzlich.
Grunderwerbsteuer in Bayern: 3,5%
Bayern hat mit 3,5% den bundesweit niedrigsten Grunderwerbsteuersatz und hält ihn seit 1997 stabil — kein anderes Bundesland kommt 2026 darunter. Zum Vergleich: In Thüringen (direkt nördlich von Coburg) beträgt die Steuer 5,0% (seit 01.01.2024 von 6,5% gesenkt), in Nordrhein-Westfalen 6,5%, in Sachsen seit 2023 5,5%. Das ist ein echter Standortvorteil.
Notar- und Grundbuchkosten
Notarkosten (~1,5%) und Grundbuchkosten (~0,5%) sind gesetzlich geregelt und nicht verhandelbar. Der Notar beurkundet den Kaufvertrag, bestellt ggf. eine Grundschuld für die Bank und wickelt den gesamten Eigentumsübergang ab.
Maklerprovision seit 2020
Seit dem 23.12.2020 gilt in Deutschland das Bestellerprinzip für den Kauf: Wenn der Verkäufer einen Makler beauftragt, darf er maximal die Hälfte der Provision auf den Käufer abwälzen. In Coburg ist eine Gesamtprovision von 7,14% üblich (je 3,57% für Käufer und Verkäufer). Bei Privatverkäufen entfällt die Maklerprovision komplett.
Tipp für Käufer in Coburg
Achten Sie bei Privatverkäufen auf die Ersparnis der Maklerprovision -- das können bei einem 280.000-Euro-Haus knapp 10.000 Euro sein. In Coburger Randstadtteilen wie Beiersdorf oder Lützelbuch werden Immobilien häufiger privat verkauft als im Zentrum.
Nicht vergessen
- Umzugskosten (1.000--5.000 Euro)
- Renovierung/Sanierung vor Einzug
- Rücklagen für Instandhaltung (1% des Immobilienwerts pro Jahr)
- Grundsteuer (vierteljährlich, abhängig vom Stadtteil)
Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Bayern?
In Bayern liegen die Kaufnebenkosten typischerweise bei 5,5% (ohne Makler) bis 9,07% (mit Makler). Bayern hat mit 3,5% den niedrigsten Grunderwerbsteuersatz in Deutschland -- ein echter Standortvorteil gegenüber Bundesländern wie NRW (6,5%) oder Brandenburg (6,5%).
Kann ich Kaufnebenkosten finanzieren?
Grundsätzlich ja, aber Banken erwarten idealerweise, dass die Nebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden. Eine 110%-Finanzierung (Kaufpreis + Nebenkosten) ist möglich, führt aber zu höheren Zinsen und strengeren Bonitätsanforderungen. Als Faustregel: Mindestens die Nebenkosten als Eigenkapital mitbringen.
Spart man wirklich bei einem Privatverkauf?
Ja, erheblich. Bei einem Kaufpreis von 280.000 Euro entfallen beim Privatverkauf die 3,57% Käufer-Maklerprovision -- das sind ca. 10.000 Euro Ersparnis. In Coburg werden viele Immobilien in Randstadtteilen privat verkauft.
Warum ist die Grunderwerbsteuer in Bayern so niedrig?
Bayern ist das einzige Bundesland, das den Eingangssatz von 3,5 % seit 1997 nicht erhöht hat. Alle anderen Länder haben den Satz ein- oder mehrmals angehoben — Sachsen zuletzt zum 01.01.2023 von 3,5 % auf 5,5 %. Bei einem 280.000-Euro-Kauf spart der Bayern-Vorteil gegenüber NRW/Brandenburg/Saarland/SH 8.400 Euro.
Nebenkosten-Übersicht Bayern
GrESt im Vergleich
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